
Sonntag der verfolgten Kirche
VEREINT MIT UNSEREN BRΓDERN UND SCHWESTERN IM GLAUBEN!
Heute werden 388 Millionen Christen diskriminiert, Gewalt ausgesetzt, inhaftiert oder sogar mit dem Tod bedroht. Welches Verbrechen haben sie begangen? Keines. Sie bekennen sich lediglich zu Jesus als Herrn und ErlΓΆser.
Wagen Sie es, das Schweigen zu brechen?
Wenn Christen durch Verfolgung mundtot gemacht werden, kann die freie Kirche nicht schweigen.
Die Sonntage der verfolgten Kirche bieten den Kirchen in der Schweiz die Gelegenheit, sich mit unseren BrΓΌdern und Schwestern im Glauben zu vereinen, mit ihnen und fΓΌr sie zu beten und auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Wenn die Kirche nicht der Kirche hilft, wer dann?
Β« Γffne deinen Mund fΓΌr den Stummen, fΓΌr das Recht aller Schwachen!Β»
β SprΓΌche 31,8
Ressourcen
Dossier
Weitere Informationen zu den SchwerpunktlΓ€ndern sowie Ideen fΓΌr die Organisation finden Sie im Dossier zum Sonntag der verfolgten Kirche. Die Materialien sind ab August 2026 auf der Website der AGR verfΓΌgbar.
MΓΆchten Sie den Sonntag der verfolgten Kirche in Ihrer Kirche organisieren? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Team auf!
Wir kΓΆnnen in Ihre Gemeinde kommen oder Ihnen bei der Vorbereitung einer PrΓ€sentation oder einer Gebetszeit helfen.

Am 1. und 8. November 2026 geht es insbesondere um Syrien, Nigeria und Zentralasien.

SYRIEN
Seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 kontrolliert die islamistische Gruppe HaiΚΎat Tahrir asch-Scham den grΓΆssten Teil des syrischen Territoriums, mit Ahmed al-Charaa als ΓbergangsprΓ€sidenten. Die VerfassungserklΓ€rung vom MΓ€rz 2025 macht die islamische Rechtsprechung zur primΓ€ren Quelle der Gesetzgebung, ohne ausreichenden Schutz fΓΌr Minderheiten.

NIGERIA
Im Jahr 2025 wurde Nigeria von den Vereinigten Staaten erneut auf die Liste der LΓ€nder gesetzt, die hinsichtlich der Religionsfreiheit Β«besonders besorgniserregendΒ» sind. Obwohl die nigerianische Verfassung sΓ€kular ist, haben zwΓΆlf nΓΆrdliche Bundesstaaten die Scharia eingefΓΌhrt, die Christen diskriminiert, wΓ€hrend Religion und ethnische ZugehΓΆrigkeit politisch instrumentalisiert werden. PrΓ€sident Tinubu scheitert mit seiner erklΓ€rten PrioritΓ€t, gegen die Urheber der mittlerweile endemischen Gewalt vorzugehen.

ZENTRALASIEN
Zentralasien hat insgesamt etwa 80 Millionen Einwohner, von denen nur rund 7 % Christen sind. Die Mehrheit der BevΓΆlkerung ist muslimisch, einige sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Atheisten geblieben. Die Christenverfolgung in dieser Region ist real und intensiv, die fΓΌnf betroffenen LΓ€nder rangieren zwischen Platz 25 und 40 des Weltverfolgungsindex.
