Nicaragua

Verfolgungsursache

Wie sieht die Verfolgung in Nicaragua aus?
Unter PrΓ€sident Ortega verschlechtert sich die Religionsfreiheit weiter. Die Verfassungsreform von 2025 verstΓ€rkt den autoritΓ€ren Kurs und verschΓ€rft die Restriktionen gegenΓΌber abweichenden Meinungen. Nachdem christliche AmtstrΓ€ger die UnterdrΓΌckung der Proteste im Jahr 2018 angeprangert hatten, wird die Kirche als Β«StaatsfeindΒ» angesehen, wenn sie sich nicht kooperativ zeigt.
Was erleben Christen?
- Kirchen und christliche Organisationen sind zunehmend gefΓ€hrdet, ihren rechtlichen Status zu verlieren. ReligiΓΆse Einrichtungen werden verwΓΌstet, Gottesdienste gestΓΆrt und AktivitΓ€ten streng ΓΌberwacht.
- Die Mehrheit der katholischen Geistlichen, der in Nicaragua am stΓ€rksten vertretenen christlichen Konfession, lebt inzwischen im Exil, was das pastorale Leben erheblich schwΓ€cht.
- Christen werden schikaniert, diffamiert, willkΓΌrlich inhaftiert und als Staatsfeinde bezeichnet.
Welches sind die jΓΌngsten Beispiele von Verfolgung
- 19. August 2025 β Sechs christlichen NGOs, unter anderem Lutheran World Relief, wird der rechtliche Status entzogen.
- Juli 2025 β Einem aus dem Ausland zurΓΌckkehrenden Pastor wird die Einreise in sein Land verweigert. Mindestens drei weiteren Pastoren wurde im Laufe des Jahres die Ein- oder Ausreise untersagt.
- 17. Juli 2025 β Verhaftung des evangelischen Pastors Rudy Palacios Vargas in Jinotepe.
- Januar 2025 β Enteignung von zwei GrundstΓΌcken der katholischen Kirche (das Seminar San Luis Gonzaga und das Zentrum La Cartuja).
Treffen Sie Pastora*
Diejenigen, die das Evangelium ohne Zensur predigen β die Liebe Jesu und die Freiheit, die der Heilige Geist bringt β sind genau diejenigen, die sie zum Schweigen bringen wollen. Die Art von Christentum, die in der Heiligen Schrift verwurzelt ist und es wagt, der Zerbrochenheit unseres Landes mit der Wahrheit des Evangeliums entgegenzutreten β das ist die Art, die sie als Feind bezeichnen.
Wer ist von der Verfolgung am stΓ€rksten betroffen?
Als grΓΆsste christliche Konfession in Nicaragua sind die Katholiken ein Hauptziel des Regimes. Geistliche mΓΌssen mit Haftstrafen, Exil, Hausarrest, Reiseverboten und rechtlichen Drohungen rechnen. Doch jeder, der sich gegen die Regierung ausspricht, ist besonders gefΓ€hrdet, auch Christen anderer Konfessionen (z. B. Pfingstler und Baptisten). Einige stehen auch unter Druck, politische LoyalitΓ€t zu zeigen, um weitere Repressalien zu vermeiden.
Wie hilft Open Doors den Christen in Nicaragua?
Open Doors stΓ€rkt die Kirche in Nicaragua inmitten von Verfolgung durch Hilfe zur Existenzsicherung, Rechtsbeistand, Schulungen zum Umgang mit Verfolgung und Betreuung von Leitern.
- Pastoren in Nicaragua kΓΆnnen willkΓΌrlichen Festnahmen und Inhaftierungen ausgesetzt sein. Beten Sie fΓΌr diese Leiter und ihre Familien.
- Bitten Sie Gott, die Partner von Open Doors zu beschΓΌtzen, wΓ€hrend sie sich bemΓΌhen, der Kirche in Nicaragua zu dienen und sie zu stΓ€rken.
- Beten Sie fΓΌr Mut und Weisheit fΓΌr die Kirchen, die von den BehΓΆrden ΓΌberwacht werden.
